Spielend das Gehirn trainieren

Mrz 14
2012

Computer und Videospiele erfreuen sich schon seit geraumen Jahren einer großen Beliebtheit. Schaut man sich heutzutage die ersten Konsolen und Handhelds an, erscheinen diese natürlich überaus primitiv im Vergleich zu den heutigen technischen Möglichkeiten, doch noch vor ein paar Jahren ernteten diese eine große Bewunderung von Seiten der Spiele-Interessierten. Simple Spiele, wie beispielsweise Tetris, erzielten riesige Verkaufszahlen, denn trotz der sehr einfachen Grafik und des einfachen Spielprinzips bot der Mechanismus der Games eine besondere Langzeitmotivation für den Spieler. Das Ziel, besser und schneller agieren und somit auch reagieren zu können, setzt sich heute noch mehr durch denn je. Unterschiedlichste online Spiele, die dem Benutzer ein unvergleichliches Gehirntraining versprechen, boomen. Doch was ist dran an den Gerüchten?

Memory gegen Alzheimer

Ein gutes Beispiel liefert hier das bekannte Kinderspiel Memory, welches nicht nur dem Spielvergnügen dient, sondern auf ganz spielerische Weise das eigene Gedächtnis trainiert. Der Begriff „memory“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „Gedächtnis“. Ziel des Kartenspieles ist es, gleiche Paare aufzudecken. Hierfür spielt es eine große Rolle, sich die zuvor bereits aufgedeckten Symbole gut einzuprägen, um diese in einem späteren Moment abrufbereit zu haben. In erster Linie wird Memory von Kindern gespielt, jedoch haben wissenschaftliche Studien belegt, dass das Gedächtnistraining auch eine gute Alternative darstellt, um Alzheimer vorzubeugen.
Selbstverständlich sollten solche Spiele keineswegs ein Heilmittel für ernsthafte Erkrankungen in Betracht gezogen werden, jedoch lohnt es sich durchaus, das eigene Gehirn zu trainieren. Dies lässt sich am besten an dem Beispiel eines gewöhnlichen Muskels erläutern, welcher regelmäßig trainiert werden muss, um eine gute und anhaltende Leistungsfähigkeit zu erlangen. Insbesondere ab dem fünfzigsten Lebensjahr kann das regelmäßige Gehirntraining beeindruckende Resultate erzielen.

Forscher bestätigen den positiven Effekt

Diese Aussagen sind keinesfalls aus der Luft gegriffen, denn unterschiedlichste Forscher und Studien bestätigen die positive Veränderung. Neue Synapsen werden gebildet und das Gehirn wird demnach leistungsfähiger, von großer Bedeutung ist hierbei jedoch auch die eigene Motivation. Spiele sollten selbstverständlich in erster Linie Spaß machen, denn insbesondere mit Freude am Training, erlangt man ganz von selbst die besten Resultate. Weitere Informationen findet man hier.

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